Odersberg


Odersberg ist einer der kleineren Ortsteile der Gemeinde Greifenstein mit ca. 267 Einwohnern (Stand 31.12.2015). 

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Odersberg im Jahre 1324. Daher konnte man 1999 das Jubiläum 675 Jahre Odersberg feiern.

 

 

Odersberg ist der höchstgelegene Ort unter den Nachbargemeinden. Die Höhe über dem Meeresspiegel beträgt in der Ortsmitte 475 Meter. Im Westen an der Gemarkungsgrenze erhebt sich der Nillkopf mit 538 m über NN. Von hier aus hat man bei schönem Wetter einen unvergleichlichen Blick bis weit in den Taunus; man kann den Feldberg (880 m) genauso sehen wie etwas weiter rechts davon die Burg Merenberg, gleichzeitig hat man einen schönen Ausblick in die Weite des Lahntals.


 

 

Odersberg liegt am Kreuzungspunkt einiger Hauptverbindungsstraßen der Region. So verläuft die Verbindung  von Weilburg über Driedorf nach Siegen führend und von Herborn über Mengerskirchen nach Limburg tangieren den Ort. Aus diesem Grunde findet man Odersberg auch in vielen Routenbeschreibungen für Motorradfahrer, die insbesondere die kurvenreichen Strecken in der näheren Umgebung schätzen.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Wahrzeichen von Odersberg, die Alte Schule. Sie ist ein 1740 errichtetes Fachwerkhaus mit Dachreiter, das zunächst als Schulhaus genutzt wurde. Heute wird die sie als Gemeindehaus für regelmäßige Gottesdienste der Evangelischen Kirchengemeinde Nenderoth genutzt, die das Gebäude 1969 erwarb.

1927 wurde die Neue Schule Odersberg erbaut, die bis 1966 als Schulhaus für die Odersberger Kinder genutzt wurde. Das Schulhaus wurde 1974 an privat verkauft.

Das Dorfgemeinschafthaus mit Feuerwehrgerätehaus, welches die einzige öffentliche Begegnungsstätte im Ort ist, wurde im Jahre 1970 erbaut. Dort spielt sich auch das Vereinsleben ab, da es keine vereinseigenen Gebäude gibt. Zu den Vereinen in Odersberg gehören die Feuerwehr mit der Jugendfeuerwehr, die NABU mit Jugendgruppe, die Landfrauen, drei Tanzgruppen für die Jugend, eine Senioren-Gymnastikgruppe und eine Rot Kreuz Jugendgruppe.

 

An der westlichen Grenze der Odersberger Gemarkung erhebt sich der Nillkopf mit seinen 538 m ü. NN über den Ort. Er bietet Ausblick auf das Weiil- und das Lahntal, sowie auf den Taunus mit dem Großen Feldberg.

Der Leyenbach, der in einem nahe gelegenen Waldstück, der „Pfeiffersheck“, entspringt stürzt am südlichen Rand der Gemarkung Odersberg Richtung Nenderoth zu Tal. Bei entsprechender Witterung (vornehmlich im Frühjahr oder Herbst) entsteht dort ein romantischer Wasserfall. Im Winter verwandelt sich dieser bei längeren Frostperioden in eine natürliche Eisskulptur.

Die Burg Greifenstein mit ihrem Glockenmuseum liegt etwas weiter östlich. Sie kann während der Öffnungszeiten von innen besichtigt werden.